Technischer Produktdesigner (m/w) | IHK

Technischer Produktdesigner Maschinen- und Anlagenkonstruktion – Neues Berufsbild mit großen Perspektiven!

Überall, wo etwas entworfen, konstruiert und gestaltet werden muss, unterstützen Technische Produktdesigner Ingenieure bei ihrer Arbeit. Mit Hilfe von 3D-CAD-Systemen entwerfen sie Einzelteile und Baugruppen von technischen Produkten. Dazu berechnen sie alle technischen Daten der geplanten Werkstücke, von Volumen und Masse bis zu Schwerpunkt, Drehmoment und Reibungen, und stellen sie
als dreidimensionale Zeichnungen dar.

In der Umschulung erlernen die Teilnehmer das Erstellen technischer Dokumente, computergestützte Konstruktion sowie Fertigungsverfahren und Montagetechniken. Desweiteren sind gemeinsame Inhalte, wie Produkte entwickelt werden, welche Verfahren wann Anwendung finden und wie Simulationen ausgeführt werden.

Als zertfiziertes TrainingsCenter der Mettenmeier GmbH bieten wir Ihnen maximale Praxisnähe.

Benötigen Sie noch weitere Informationen? – Unsere Ansprechpartner beraten Sie gern.

  • Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung
  • Rehabilitanden
  • Quereinsteiger mit technischer Vorbildung
  • Personen mit Migrationshintergrund und guten Deutschkenntnissen
  • Technische Facharbeiter

Angehende Technische Produktdesigner der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion sollten Interesse an Physik und Mathematik mitbringen. Vor allem aber das räumliche Vorstellungsvermögen und die Fähigkeit zum logisch-abstrakten Denken sind hier von Vorteil.

Der erfolgreiche Abschluss der Umschulung wird Ihnen mit dem FGE-Abschlusszeugnis bestätigt. Nach bestandener Prüfung erhalten Sie den IHK-Facharbeiterbrief "staatl. geprüfter Technischer Produktdesigner (m/w) Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion".

Technische Produktdesigner der Fachrichtung Maschinen und Anlagenkonstruktion arbeiten in erster Linie in Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen von Industrieunternehmen, Maschinen-, Anlagen-, Fahrzeug- und Apparatebaus, der Verpackungsindustrie, in Konstruktionsbüros und bei Industriedienstleistern.

Es bieten bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten in folgenden Branchen:

  • Automobilindustrie
  • Werkzeug- und Maschinenbau
  • Flugzeugindustrie
  • Schiffsbau
  • Konsumgüterindustrie
  • Luft- und Raumfahrtindustrie
  • Elektro- und Computertechnik
  • Produktentwicklung und Geschäftsprozesse
  • Fertigungsverfahren und Werkstofftechnik
  • Konstruktion und Dokumentation
  • Wirtschafts- und Betriebslehre
  • Information und Kommunikation
  • Arbeitsplanung und -organisation
  • Qualitätssicherung
  • Kundenorientierung
  • Grundlehrgang Metall und Praxisphasen
Form Präsenzunterricht mit fachlich erfahrenen Dozenten
Dauer 28 Monate
Stunden 3.850 Unterrichtsstunden
Zeiten montags - freitags: 08:00 - 15:40 Uhr
Praktika
  • Grundlehrgang Metall: 4 Wochen
  • Konstruktionspraktikum: insgesamt 5,5 Monate
Abschluss „Technischer Produktdesigner (m/w)“

  • FGE-Zeugnis
  • IHK-Facharbeiterbrief nach bestandener Prüfung

 

Überall, wo etwas entworfen, konstruiert und gestaltet werden muss, unterstützen Technische Produktdesigner Ingenieure bei ihrer Arbeit. Mit Hilfe von 3D-CAD-Systemen entwerfen sie Einzelteile und Baugruppen von technischen Produkten. Dazu berechnen sie alle technischen Daten der geplanten Werkstücke, von Volumen und Masse bis zu Schwerpunkt, Drehmoment und Reibungen, und stellen sie als dreidimensionale Zeichnungen dar.

Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion

Technische Produktdesigner der Fachrichtung Maschinen und Anlagenkonstruktion entwerfen und konstruieren Bauteile, Baugruppen oder Gesamtanlagen nach Kundenwunsch. In Zusammenarbeit mit der Entwicklungsabteilung fertigen sie an CAD-Systemen detaillierte Modelle, z. B. für die Modernisierung von Werkzeugmaschinen. Dabei beachten sie die jeweils einschlägigen Normen und tragen eine fertigungsgerechte Bemaßung ein. Sie berücksichtigen elektrotechnische Komponenten, wählen geeignete Normteile und den Anforderungen entsprechende Werkstoffe aus. Änderungsvorschläge, z. B. aus Fehler- und Prüfberichten, setzen sie konstruktiv um. Außerdem erstellen sie Montagepläne und
Stücklisten für die Fertigung.

Konstruieren und Kalkulieren

Moderne Computerprogramme bieten unterschiedliche Möglichkeiten zur Konstruktion. Mit 3D-CAD-Systemen kann man Produkte dreidimensional darstellen, sodass man sie in der Simulation von allen Seiten aus betrachten kann. Das erleichtert die Konstruktion erheblich. Bis ein Prototyp hergestellt werden kann, ist viel zu tun. Technische Produktdesigner erstellen am Bildschirm die nötigen Skizzen, Entwürfe und Konstruktionsunterlagen. Sie tragen auch dazu bei, dass die von ihnen entworfenen Produkte bei Herstellung wirtschaftlich und ökologisch sind und wissen, welches Material für welches Bauteil geeignet ist.

Aber nicht nur technische Anforderungen müssen berücksichtigt werden: Ist das Material in der nötigen Menge verfügbar? Welche Kosten entstehen? Ist es umweltverträglich? Die Fertigungsverfahren werden ebenfalls schon beim Entwurf mit eingeplant – je einfacher und günstiger die Teile zu produzieren sind, umso besser. Technische Produktdesigner
müssen also auch die Kalkulation von Kosten beherrschen.

Simulieren, Modifizieren, Produzieren

Ist eine erste Version des Konstruktionsdatensatzes fertig, bauen sie die Bauteile und Baugruppen digital zusammen und überprüfen sie statisch und dynamisch. Funktioniert die Maschine wie geplant? Treten unerwartete Effekte auf? Passen alle Teile zusammen? Kann das Bauteil den Belastungen der Praxis standhalten? Technische Produktdesigner kennen sich mit Trigonometrie, Mechanik und Wärmelehre aus, bei Unregelmäßigkeiten ermitteln sie schnell die Ursache und korrigieren den Datensatz entsprechend. Eine erneute Simulation zeigt, ob die Lösung geglückt ist.

Mit der Konstruktion am Computer ist ihre Arbeit aber noch nicht getan: Sie begleiten den gesamten Prozess der Produktentwicklung bis zum Versuchsbereich, betreuen Prototypen und managen ganze Projekte. Schließlich erstellen sie die technischen Dokumentationen, die z. B. auch Zeichnungen, Animationen und Präsentationen umfassen können. Darin sind alle Informationen enthalten, die gebraucht werden, sobald das Produkt produziert werden soll. Die Konstruktionsdaten können nun unmittelbar in den Fertigungsprozess eingehen.

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Ansprechpartner:

Mario Treske Mario Treske
T +49 5251 150-550
E fge@fge.de

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